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Pressestimmen

Des Kaisers neue Kleider

Weilheimer Tagblatt, 05.02.2014
Weilheim – Ach, wie gern lässt man für diesen Klassiker die allermeisten „jungen“ Stücke, die der Kindertheatermarkt heute anpreist, links liegen: Hans Christian Andersens Märchen „Des Kaisers neue Kleider“, 1837 veröffentlicht, ist immer noch eine Wucht; jedenfalls, wenn es jemand so spielt wie „Die Bühnenflöhe“ des Münchener Theaters in der Au. ...

Die gewitzte und doch wunderbar ruhige Inszenierung dieser märchenhaften Ermutigung zum Selberdenken sollte Pflichtprogramm für Nachwuchspolitiker sein, für Manager- Überflieger und selbstverliebte Journalisten. Für jene, die auf jeder Welle mitschwimmen und alles gut finden, wenn es nur genug andere gut finden. Für alle, die sich selbst und gegenseitig gern mit dem Glanz von Macht und Einfluss bespiegeln.

„Schön! Schön! Schön! Schön!“, so lassen die Regisseurinnen Susi Homann und Angela Stiegler den eitlen Kaiser in seinem Palast von Spiegel zu Spiegel rennen, mit sich selbst sprechen und zufrieden sein. Regieren? Nicht nötig: „Das Volk kommt auch ohne mein Regieren prima zurecht. Wichtig ist, dass es einen schönen Kaiser hat.“ Mit feiner Mimik spielt der junge Luis Haas diesen noblen Herrscher von geringem Verstand – und schenkt Erkenntnisse wie diese: „Wenn der Kaiser dumm ist, dann ist das ja eine kaiserliche Dummheit, und die kann sich auch nicht jeder leisten.“ Elke Zimmer dienert untertänigst als Hofmarschall, und in den besonders feierlichen Momenten tanzt und singt Edith Huber als Muse durch das Spiegelkabinett. ...

Antonio Lomuscio und Claudia Emmert sorgen als lebenslustiges italienisches Pärchen Scapin & Scapine für eine Rahmenerzählung, die auch jüngere Kinder im Publikum verstehen lässt, was auf der Bühne geschieht. Und als Teil des Märchens selbst drehen sie dem Kaiser die alleredelsten „neuen Kleider“ an: Kleider, die es gar nicht gibt – und an die doch geglaubt wird.

MAGNUS REITINGER

Ein Schaf fürs Leben

Weilheimer Tagblatt (Münchener Merkur), 01.02.2011
Regisseurin Anschi Prott hat "Ein Schaf fürs Leben" flott umgesetzt und lässt dem Zuschauer doch Raum und Zeit für die eigene Fantasie. Das Bühnenbild ist sparsam, Atmosphäre schafft vor allem die Musik... Auch die "Hauptpersonen" sind modern angelegt: Claudia Emmert gibt ein Schaf, das auch mal shoppen geht und die Kalorien vom dauernden Gummibärchenkonsum per "Wii" abzutrainieren versucht – ein Schaf, das man einfach mögen muss. Und der Wolf, den Raimund Huber mit tiefem Bass und kräftigen Augen, mit Hardrocker-Mähne und schwarzer Lederkluft verkörpert, er strotzt trotz nagenden Hungers vor Kraft. ... Keine Frage: Eine wundervolle Geschichte für ein Kindertheater. Und irgendwann vielleicht sogar ein Klassiker, der das Theater ganz von alleine füllt.

Momo und die Zeitdiebe

Münchener Merkur, 24.11.2008, Ausgabe Würmtal
Über zwei Stunden saßen die Mädchen und Jungen gespannt und mucksmäuschenstill vor der Bühne in der Mehrzweckhalle. Sie wollten die ganze Geschichte von "Momo" sehen. Mit einer außergewöhnlichen Inszenierung des gleichnamigen Romans von Michael Ende begeisterten die "Bühnenflöhe in der Au" am Samstag.
...
Mit einem beweglichen Bühnenbild, das die handelnden Personen durch wenige Handgriffe blitzschnell vom Amphitheater in einen Friseursalon, ein Schnellrestaurant, ein Polizeipräsidium oder die zeitlose Welt des Meister Hora verwandelten, schaffte Bühnenbildner Rupert Mitterer die perfekte Illusion zur Handlung des Stückes.
Die Besetzung der Rollen war überzeugend gewählt. Momo, alias Sahika Tetik, war genauso, wie die Leser der Romanvorlage sie sich vorgestellt haben mögen: Klein, zierlich, kämpferisch und außerordentlich liebenswert, mit wirren dunklen Locken, viel zu großem Karo-Jackett und langem Flickenrock. Claudia Emmert gab eine entzückende Schildkröte Kassiopeia. Immer hungrig, hätte keine echte Schildkröte die Salatblätter besser vom Teller ziehen können. Immer wenn die "Grauen Herren" alias Herwart Kiram, Paul Müller, Edi Niedermair und Sascha Homann, die Bühne mit Sonnenbrille und in aschgrauem Anzug betraten, konnte man die kleinen Zuschauer erschauern sehen.
Auch die schauspielerische Leistung und die aufwändigen Kostüme der übrigen Schaupieler trugen dazu bei, dass der Theaterzuschauer während der Spieldauer in eine bezaubernde Phantasiewelt eintauchen konnte. Für Kinder ab sechs Jahren ist das Stück, das eine Lanze bricht für Freundschaft und mehr Zeit füreinander, unbedingt empfehlenswert.

Rumpelstilzchen

Münchener Merkur, 27.11.2007, Ausgabe Würmtal
Dem Ensemble gelang es bis zur letzten Szene, die Kinder zu fesseln. Sie lachten, als der Müller zur Magd sagte "Ich Chef, du nix", riefen ein "Doooooch" hinein, als Anna anmerkte, dass kein Mensch Stroh zu Gold spinnen könne. Große Augen bekamen sie jedes Mal, wenn dieses kleine Männchen auf die Bühne trat - wie hieß es gleich noch?

Das Dschungelbuch

Süddeutsche Zeitung, 12.12.2006, Ausgabe Landkreis
In dieser Neueinstudierung des „Dschungelbuchs" agierten die älteren und jüngeren Bühnenakteure in ihren liebevoll zusammengestellten Kostümen lebendig, komödiantisch und erstaunlich professionell. In Haar zeigten sich nicht nur die Kinder im vollen Saal begeistert von dieser gag- und temporeichen Inszenierung.

Peterchens Mondfahrt

Süddeutsche Zeitung, 02.12.2004
... Fast zwei Stunden lang lauschten die zahlreichen Kinder gebannt der aufwändig, fantasievoll und liebevoll ausgestatteten Inszenierung.

Der gestiefelte Kater

Süddeutsche Zeitung, 27.11.2002
... Unter der Regie von Wolfgang Seldt und Sylvia Haas bot die Gruppe wie immer kurzweilige Unterhaltung auf hohem Niveau. ...
... Professionell hat die Theatergruppe den Grimm-Klassiker umgesetzt - mit leichtem Hang zur Modernität, die nicht schadet. ...
Weilheimer Tagblatt, 28.01.2003
Feines Märchentheater der "Bühnenflöhe" im Stadttheater
... Eine kleine Begrüßung mit Handpuppe ("Wir spielen den gekaterten Stiefel") lockerte zu Beginn die Spannung der Kinder. Und in den Umbaupausen war Zeit Fragen zu beantworten. Gehetzt wirkte nichts, und nichts war überladen. Gut so: Kinder brauchen nicht nur Märchen, sie brauchen auch Zeit, sie mitleben zu können.
Ende gut, alles gut: Der Vorhang fällt, Applaus, Applaus - und dann kommen wieder die duftige Prinzessin, der kluge Kater, der böse Zauberer, dem Märchen entstiegen, setzen sie sich auf den Bühnenrand, und alle Kinder dürfen nach vorne, können alle Schauspieler ansehen und mit ihnen reden.
Und, Hand aufs Herz: Welcher Erwachsene wäre nicht auch gerne hingegangen und hätte verstohlen den Saum des rosafarbenen Prinzessinnenkleides berührt...

Das Urmel aus dem Eis

Münchner Merkur, 17.01.2002
... Es war eine unglaublich niedliche Inszenierung mit einem wunderschönen Bühnenbild und bezaubernden Kostümen, die die Kinder in den Bann der "Bühnenflöhe" zog - so sehr, daß sogar die Tüte Popcorn in der kleinen Hand mit einem Mal ganz unwichtig war.
Süddeutsche Zeitung, 04.12.2001
... Die liebevoll gestalteten Kulissen und Kostüme taten das übrige, die Aufführung zu einem gelungenen Familiennachmittag zu machen ...
Münchner Merkur, 04.12.2001
... Das junge Publikum verfolgte mit großen Augen die fantasievoll gestaltete Aufführung. Seit bereits 15 Jahren inszeniert das Ensemble Stücke für Kinder. Diese Erfahrung in Sachen kindgerechter Auführung sah man den Darstellern und dem Stück an. Verkleidet und bunt geschminkt entführten sie die Zuschauer in die Märchenwelt des Urmel...

Das Geheimnis der gelben Ohren

Süddeutsche Zeitung, 12.12.2000
... Die Zuschauer genossen das Schauspiel sichtlich ...
Münchner Merkur, 5.12.2000
Die "Bühnenflöhe" und Kindertheater vom Feinsten - Da kommt mitten in der schönsten Vorweihnachtszeit ein absolut hochkarätiges Kindertheater nach Haar ...
Intelligentes Theater ...
Kindertheater allererster Güte